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Quittenbrot
- 2kg Quitten (reif)
- 1l Rotwein (evtl. mehr)
- 1½kg Honig (Menge anpassen)
- ½ TL Zimt
- ½ TL Ingwerpulver (evtl. mehr)
- Die Früchte schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann in Stücke schneiden
- In einen Topf geben und mit Rotwein bedecken
- Langsam zum Kochen bringen und so lange kochen, bis die Quitten recht weich sind (etwa 15 bis 20 Minuten nach dem ersten Aufkochen)
- Sorgfältig abtropfen lassen und durch ein Sieb oder die Gemüsemühle passieren, bis man ein schönes Püree hat
- Das Püree wiegen
- Man nimmt 300 Gramm gekochten und abgeschäumten Honig auf 500 Gramm Quittenpüree
- Den Honig zugeben
- Auf sehr kleiner Flamme das Püree mit dem Honig kochen, bis diese Mischung eingekocht ist und eine schöne durchsichtige Paste bildet
- Um zu überprüfen, ob es gar ist, einen Tropfen der Mischung auf einen Teller geben; wenn er sehr schnell geliert, ist die Paste fertig
- Die Flamme muss sehr klein sein, damit die Masse nicht anhängt
- Am Ende der Garzeit die Gewürze zugeben und untermischen
- Auf eine große und flache Platte eine etwa anderthalb Zentimeter dicke Lage gießen
- Das Quittenbrot kalt werden und einige Tage austrocknen lassen, bevor man es zerschneidet, um es zu verzehren
Wenn Sie das Quittenbrot bei einem mittelalterlichen Bankett servieren möchten, raten wir Ihnen, es in Rauten zu schneiden und auf einem Bett aus frischen Lorbeerblättern anzurichten. Aber für den gewöhnlichen Verzehr können sie das Quittenbrot auch in Kristallzucker wälzen und in kleinen Papierschälchen anbieten.
Variationen: Auch mit anderen Früchten wie Kirschen, Birnen oder Äpfeln läßt sich dieses Rezept umsetzen.
Cotignac, ou pate de coings
Auch in: Lutz, Herrenspeis