Came out nice. I skipped the initial boiling stage as called for in the recipe, since the Bartlettes were nice and ripe, and rather tender.
Boyle wardons that they be somdell tendyr; pare hem, cut hem in pecys. Take Canell, a grete dele; draw hit thorow a streynour iii or iiii tymes with good wyn in a pott. Do thereto sugar, a grete dele; annys, cloves, & macys, and yf thu wylte, datys mynsyd & raysons of courance. Set hit on the fyre; when hit boyleth cast yn the perys; lete hem boyle togedyr. When hit is boyled ynowghe, look hit be brown of canell, & put therto poudyr of gynger, a grete dele; loke hit be somedele doucet, & serve hit forth.
Unsere modernen Birnen, frisch vom Markt oder Obsthändler, sind weicher & süßer als diejenigen, die dem mittelalterliche Koch zur Verfügung standen, und brauchen vor dem Schneiden nicht erst weichgekocht werden; weiche, gekochte Birnen zu schneiden ist auch ein wenig lästig. To pare (aus dem lateinischen parare, bereiten) heißt entweder schälen oder vorbereiten; daher werden die Birnen vorbereitet - indem sie gescheibelt werden.
Composte ist ein altfranzösisches Wort für gekochtes Obst.
Wardonys waren eine englsiche Birnenart im Mittelalter; jede etwas härtere, nicht zu süße Art kann als Ersatz verwendet werden.
Sawnderys, Sandelholz, siehe unten.
Take Wyne an Canel, & a gret dele of Whyte Sugre, an set it on že fyre & hete it hote, but let it nowt boyle, an draw it žorwe a straynoure; žan take fayre Datys, an pyke owt že stonys, an leche hem alle žinne, an caste žer-to; žanne take Wardonys, an pare hem and sethe hem, an leche hem alle žinne, & caste žer-to in-to že Syryppe; žanne take a lytil Sawnderys, and caste žer-to, an sette it on že fyre; an yif žow hast charde quynce, caste žer-to in že boyling, an loke žat it stonde wyl with Sugre, an wyl lyid wyth Canel, an caste Salt žer-to, an let it boyle; an žan caste yt on a treen vessel, & lat it kele, and serue forth.
Harleian MS. 279; Gode Cookery, 2000.
Safran, die Blütennarben des Echten Safrans (Crocus sativus), einer Krokusart, wurde in der mittelalterlichen Küche sehr oft zum Färben der Speisen verwendet und galt als besonders wertvoll für dem orange-gelben Ton, den er den Speisen verleiht. Heutzutage ist Saran sehr teuer, und da er in kleinen Mengen den Speisen keinen Geschmack verleiht, ist es sinnvoll und billider, gelbe oder orange Lebensmittelfarbe zu verwenden.
Sandelholz, das aromatisch riechende Kernholz des Weißen Sandelbaums (Santalum album), verwendeten mittelalterliche Köche als rotes Färbemittel. Es hat einen ekelhaften Geschmack, wenn es nicht richtig angewendet wird, und wird nur aus Authenzitätsgründen empfohlen. Rote Lebensmittelfarbe ist billiger und einfacher zu bekommen.
Take hony; boyle hit a lytill. Do theryn sigure, poudyr of galentyn & clovis, brucet anneyce, safron, & saundris, & cast theryn the peris, sodyn & paryd & cutt in pecys, & wyn & venyger. Sesyn hit up with poudyr of canell so that hit be broun ynow.
An Ordinance of Pottage; Gode Cookery, 2000.