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Wildkaninchen-Ragout
Frankreich, 14. Jhd.
- Teig
- 150g dunkles Weizenmehl
- 350g dunkles Roggenmehl
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 1 TL Salz
- 1 TL gemahlener Fenchel
- 1 TL gemahlener Koriander
- ~¼l lauwarmes Wasser
- Kaninchen
- 1 Kaninchen
- 1 EL Schmalz
- 75g altbackenes Brot
- 200ml Wildfond
- 200ml trockener Rotwein
- 1 TL Ingwer
- 1 TL Kardamom
- schwarzer Pfeffer, Salz
- 4 Nelken
- 4-6 Pimentkörner
- Saft ½ Zitrone
- Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe, Salz und Gewürze hineingeben und mit dem Wasser einen geschmeidigen Teig kneten
- Zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er sein Volumen etwa verdoppelt hat
- Kaninchen der Länge nach halbieren, Vorder- und Hinterläufe abtrennen und jeweiils in Ober- und Unterschenkel teilen; die Kaninchenhälften in 3-4 Stücke teilen und dabei das Rückgrat entfernen
- Die Stücke in einem breiten, ofenfesten Schmortopf im Schmalz rundherum anbraten, herausnehmen und zur Seite stellen
- Das gewürfelte Brot im Fett anrösten, Brühe und Wein zugeben, mit dem Mixstab glatt pürieren
- Die Kaninchenteile hineinlegen und mit Zitronensaft beträufeln
- Aus dem Teig eine lang Rolle formen, auf den Topfrand legen, den Deckel aufsetzen und gut andrücken
- ~45-60 min im vorgeheizten Ofen bei 150°C (G: 1-2) garen lassen; wenn das Brot fertig ist, ist auch das Kaninchen gar
- Herausnehmen und im Topf auftragen; am Tisch das vom Schmordampf gewürzte Brot abrechen, den Deckel abheben, das Kaninchen anrichten und das Brot als Beilage reichen
Boussac de connins
Ménagier de Paris, 1393, aus: Fahrenkamp, Mannsbild
Siehe auch: Hasentopf