Ergibt: 18 kleine Lembasbrötchen
Celeborn+Brötchen=Celebrötchen
Zugeschrieben: Celeborn
Quelle: fireball, Young Elf, youngelf.yo.funpic.de
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Inspiriert durch den schönen Satz “Alles ist wie immer – nur schlimmer” fiel es Elbin vor einigen Tagen wie Schuppen von den Augen. Bernd das Brot, Held des Kinderkanals, hat eine nicht zu übersehende Ähnlichkeit mit unserem geschätzten Celeborn, Pessimistenelb und Gatte von Galadriel. Schon seit langem bleibt es nicht verborgen: Celeborn, von seiner liebenden Ehefrau auch Teleporno oder Celli genannt, sieht der Zukunft nicht gerade mit Hoffnung entgegen. Phantasien vom Untergang Mittelerdes erzählt er seit langem jedem, der sich nicht rechtzeitig vom Flett stürzt.
Doch es gibt Hoffnung… denn er ist nicht allein… Bernd das Brot schlägt ohne Zweifel mit einem ähnlich schweren Leben herum und muss sich jeden Morgen fragen, ob dieser Tag wohl sein letzter sein wird. Celeborn und Bernd sind sich ähnlich, sehr ähnlich. Nein? Ihr seht es nicht auf den ersten Blick? Celeborn ist ein strahlend schöner Elb und Bernd bloß ein gammeliges Brot? Die äussere Erscheinung ist trügerisch…
Celeborn, durch und durch ein echter Elb, residierte lange Zeit in Doriath. Wie die meisten Elben vertrieb er sich den Tag vermutlich mit Haarpflege, Maniküre und anderen lebenswichtigen Dingen. Der Wendepunkt in seinem Leben war der Tag, an dem seit Jungelbenleben ein Ende nahm. Galadriel, Tochter Finarfins und Mitanführerin in der Rebellion der Noldor gegen die Valar, tauchte im geschützten Doriath auf. Celeborn, vorher nur von Problemen wie “ist Silberblond die Trendfarbe des Sommers?” gequält, verfiel Galadriel und fand sich plötzlich als Gatte der politisch sehr aktiven Elbin wieder. Begeisterte ihn am Anfang noch der Gedanke ans Eigenheim im Kurbad Lothlorien, so merkte Celeborn bald, dass Galadriel nicht der Sinn nach einem geregelten Leben stand. Ob sie sich nun um ein Stück Weltherrschaft bemühte und den Elbenring Nenya an sich brachte, wieder einmal endlose telepathische Gespräche mit ihrem Schwiegersohn Elrond führte oder auf der Jagd nach willigen Hobbits die Ringgefährten in ihrer WG heimsuchte, Galadriel tat, was sie wollte. Celeborn resignierte, gewöhnte sich an ein unterdrücktes Leben und entwarf die Theorie vom Ende der Welt.
Bernds traurige Geschichte begann hingegen unter gänzlich anderen Bedingungen. Irgendwann vor langer oder kurzer Zeit nahm sein Leben seinen Anfang in einer Bäckerei. Wie lange er dort in der Auslage vor sich hinvegetierte ist unklar, Fakt jedoch ist, dass vor einiger Zeit sein Leben als freies Brot ein Ende fand. Ähnlich raffiniert wie sich Galadriel Celeborn zu eigen machte, traten 2 …ähm… Personen in Bernds Leben. Chili das Schaf, von Beruf Stuntschaf, und Briegel der Busch, bekannt als genial-chaotischer Erfinder, “adoptierten” das einsame Brot und brachten es in ihre WG. Bernd freute sich zunächst über sein neues Zuhause, doch wurde ihm bald klar, welche neue Rolle ihm nun zufiel. Chili, nie um eine gute Idee verlegen, und Briegel, immer im Dienste der Wissenschaft unterwegs, benutzen den wehrlosen Bernd als Versuchsobjekt. Ob es darum ging, eine völlig durchgeknallt elektrische Zahnbürste zu testen oder mit einem Katapult an die Wand geklatscht zu werden, Bernd musste dran glauben. Ausgestattet mit verdammt kurzen Armen ist er seinen Freunden wehrlos ausgeliefert.
Doch genauso wie sein Leidensgenosse Celeborn hält Bernd die Stellung. Egal, ob Diener wie der Elb Haldir einen von Celeborn verhassten Zwerg in Lothlorien einschleppen, Galadriel sich wieder einmal in den Gedanken fremder Männer herumtreibt, ob Briegel Bernd zum 367. Mal in die Luft jagt und er zum dank auch noch als Prinzessin verkleidet wird, Celeborn und Bernd machen gute Miene zum bösen Spiel. Frei nach dem Motto “Elben und Brote treten ihrem Schicksal entgegen” ertragen sie mit unvergleichlichem Humor (nämlich keinem) ihr hartes Los. Während Celeborn den Eskapaden seiner Gattin mit einem regungslosen Gesichtsausdruck gegenübertritt, lässt sich Bernd noch zu Aussagen wie “Mein_Leben_Ist_Die_Hölle” oder einem inbrünstigen “Mist” hinreißen. Nützen tut es Beiden nichts, denn schon lange interessiert ihre Meinung keinen mehr. Celeborn, in ganz Mittelerde bekannt durch seine Überzeugung, dass sowieso bald alle sterben, nervt sämtliches Elbenvolk mit seiner Schwarzseherei, und auch Bernd hat keinerlei Hoffnung für die Zukunft. In dem Wissen, dass er Chili und Briegel nicht mehr in diesem Leben entkommen wird, lässt er sich schon lange nicht mehr durch Chilis schmeichelndes “Berndiii” täuschen, denn er weiss: jetzt ist er wieder dran.
Doch ein Ass hat Bernd im Ärmel: ein Brot wird nicht ewig leben. Sollte er durch glückliche Umstände weitere Stunts überleben, wird er doch seinem Leben ein Ende setzen können und in die Bäckerei zurückkehren, um frisch geschnitten über die Ladentheke zu gehen. Celeborn hingegen sieht weiteren Tausenden von Jahren der Unterdrückung und Weltuntergangsstimmung entgegen. Da kann man nur sagen: armer Elb…
Quelle: Young Elf, youngelf.yo.funpic.de
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